Donnerstag, 29. März 2012

Tierwelt


Jesus-Christus-Echse

Die Flasche


Ständig aus einer Flasche zu trinken,
dessen Zukunft gewiss ist,
ist ein zu bedauernder Ist-Zustand.
Ab einem Punkt, wird mich dieser Behälter voller Leben
nicht mehr befriedigen können.
Sie wird ihre Funktion verlieren
und
oder
ich werde Arbeitslos.

Diese Interessengemeinschaft wird irgendwann aufgelöst.

Das Mitverfolgen dieser Leerung sollte ein Ansporn sein zeitig
eine neue gefüllte Flasche zu beschaffen.
Vielleicht mit einer differenzierten Geschmacksrichtung.
Paradoxerweise warte ich nur darauf zu durstig zu werden.
Auch wenn nicht,
bilde ich`s mir ein.

Komisch,
ich werde sie nicht verlassen
doch ausgetrunken haben.
Der feste Bestandteil wird mich zu erst verlassen.
Welch Ironie,
das ich,
ohne zu wollen,
auch ihr Inhalt verlassen muss.

So funktioniert die Natur.

Erst der Körper,
dann der Inhalt.

Die Erinnerung an den Geschmack bleibt.

Sie ist die Seele.


(sMAnia)